Gefahren in der Ernährung

Verpackungen – Welchen Schadstoffen werden unsere Lebensmittel ausgesetzt? – Teil 2: Karton, Konserven und Co.

Aus meinem letzten Artikel über Plastik weißt du nun bereits über die gesundheitlichen Gefahren dieses Verpackungsmaterials.
Du versuchst also jeglichen Kunststoff zu vermeiden. Aber dass das oft keine so gute Idee ist, zeige ich dir in diesem Beitrag:

Verpackungen aus Papier oder Karton

Diese Verpackungen sehen doch besonders „Öko“ aus und werden von vielen Verbrauchern auch so bewertet. Das mag für unsere Umwelt teilweise sogar stimmen, da der Großteil der Lebensmittelverpackungen aus Altpapier besteht und dadurch keine neuen Bäume gefällt werden müssen.

Für unsere Gesundheit sind recycelte Kartons allerdings alles andere als gut:

Sie enthalten meist unerwünschte Stoffe aus Druckfarben (z. B. Mineralöle) oder Klebstoffen. In der Innenbeschichtung von Tetra Paks können juice-25189_640zudem Weichmacher und Aluminium enthalten sein.

Die in Lebensmitteln nachweisbaren Mineralöle lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:

  1. Aromatische Mineralöle („MOAH“):
    krebserregend, erbgutverändernd, beeinflussen das Hormonsystem
  2. Gesättigte Mineralöle („MOSH“)
    reichern sich in unseren Organen (z. B. Leber, Herz) an und können diese schädigen.

MOSH und MOAH können in die Lebensmittel übergehen, was Stichproben in Adventskalendern, Haferflocken oder Schokolade immer wieder bestätigen.

Besonders anfällig für eine Migration sind:

  • fetthaltige Lebensmittel (z. B. Schokolade)
  • flüssige Lebensmittel (z. B. Milch) – daher ist in Tetra Paks eine Innenbeschichtung
  • lange haltbare, trockene Lebensmittel (z. B. Reis, Linsen), da mit steigender Lagerdauer mehr Mineralöle übergehen

Aluminiumcanned-food-149221_640.png

Nicht nur, wie bereits erwähnt in Tetra Paks, sondern auch in Getränke- und Konservendosen, Tuben für bspw. Tomatenmark, Joghurtdeckeln, Tütensuppen und Kaffeekapseln befindet sich dieses toxische Leichtmetall. Zwar kommen Lebensmittel, die in diesen Verpackungen stecken, nicht direkt mit Aluminium in Kontakt, da dazwischen oft noch einer Kunststoffschicht liegt. Doch wird diese beschädigt – was schnell und ohne es zu bemerken passieren kann – geht das Aluminium in die Lebensmittel über. Die Kunststoffschicht ist zudem sehr bedenklich, da diese oft Weichmacher enthält.

Durch Verschlüsse von Glasflaschen, Verpackungen von Fertiggerichten, Backbleche, Alufolie und -schalen kommen die Lebensmittel sogar direkt in den Kontakt mit Aluminium.

Besonders Saures und Salziges (z. B. Dosentomaten, Orangensaft, Brezeln), sowie Hitzeeinwirkung (z. B. beim Grillen) führen dazu, dass das Aluminium in die Lebensmittel übergeht.

Aluminium ist bereits in geringen Mengen extrem schädlich und reichert sich zudem in unserem Körper im Laufe unseres Lebens an. Es kann das Nervensystem und unsere Knochen schädigen und zu Unfruchtbarkeit führen. Außerdem steigert es das Risiko für Alzheimer und Brustkrebs.

Vorsicht: Auch manches Küchengeschirr (z. B. Espressokocher, Trinkflaschen), Arzneimittel (z. B. Antazida gegen Sodbrennen) und Kosmetika (z. B. Deo, Sonnenschutzcreme, Zahnpasta und Lippenstift) können Aluminiumquellen sein.
Außerdem wird es als Farbstoff in silberner Zuckerglasur (E173),  als Trennmittel z. B. in Kochsalz und als Stabilisator z. B. in kandierten Früchten eingesetzt.

 

Meine Tipps und Empfehlungen*:

2. Bevorzuge in Karton verpackte Lebensmittel, die zusätzlich in einer Plastiktüte stecken (Barriere).

3. Vermeide Alufolie und packe angeschnittene Äpfel und Co. stattdessen in Frischhalteboxen (ohne Weichmacher!):

4. Kaufe keine Brezeln aus dem Handel (diese werden i.d.R. auf Alublechen gebacken)

5. Verwende Grillschalen aus Edelstahl, statt aus Alu:

6. Kaufe besonders saure, salzige und ölige Lebensmittel (z. B. Brotaufstriche) niemals in Konservendosen oder Tetra Paks, sondern in Gläsern mit einem Blue Seal Deckel; wie z. B. von der Firma „Zwergenwiese“:


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Deine Alina

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