Allgemein

Die FODMAP-Diät

Was?!? Schon wieder ne neue Diät um möglichst schnell die perfekte Bikini-Figur zu erreichen?!?
-Nein; davon haben wir echt schon genug!
Bei der FODMAP-Diät handelt es sich um eine Ernährungsweise, die Menschen mit Verdauungsbeschwerden und Reizdarm helfen kann ihre Symptome zu lindern oder gar zu heilen; es ist also keine klassische Reduktionsdiät um Gewicht abzunehmen oder so.

Was sind FODMAPs?

Der Begriff „FODMAP“ ist eine Abkürzung für:
Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole“;
… das sind kurzkettige Kohlenhydratverbindungen wie…
Fruktose, Fruktane, Laktose, Galaktose,
sowie die Zuckeraustauschstoffe Xylit, Sorbit und Maltit.

Im Dünndarm werden diese Kohlenhydrate schlecht resorbiert; sie gelangen daher unverändert in den Dickdarm, wo sie bakteriell abgebaut (fermentiert) werden und Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall auslösen können. Daher werden sie bei der FODMAP-Diät reduziert.

Eine Liste, welche Lebensmittel betroffen sind findest du hier: FODMAP-LISTE

Wie funktioniert die FODMAP-Diät konkret?

Als Richtwert gelten 6-8 Wochen, in denen man konsequent auf Nahrungsmittel mit hohem FODMAP-Gehalt verzichtet. Normalerweise merkst du dann auch eine sofortige gesundheitliche Verbesserung. In dieser Karenzphase hat der Magen-Darm-Trakt Zeit sich zu erholen. Unterstützen kannst du das Ganze, indem du gleichzeitig Probiotika zu dir nimmst, um ein starkes Darmmilieu herzustellen. Ich kann dir dazu folgendes Produkt empfehlen:

Nach dieser Zeit sollten die einzelnen „verbotenen“ Lebensmittel Schritt für Schritt aber wieder eingeführt werden und je nach Verträglichkeit langsam gesteigert werden.
Das kann ziemlich mühselig sein, erfordert ein gutes Körpergefühl und auch viel Wissen und Erfahrung um zu identifizieren von welchen Lebensmitteln die wiederkehrenden Beschwerden nun kommen und auch ab welcher Menge oder in welcher Kombination oder in welchem Zustand (z. B. roh, gekocht, gebraten etc.).

Risiken der FODMAP-Diät

Die FODMAP-Diät sollte keine dauerhafte Ernährungsform sein, da kurzkettige Kohlenhydrate für ein große Vielfalt an gesundheitsförderlichen Darmbakterien sorgen. Werden diese FODMAPs nun längerfristig nicht mehr zugeführt, kann sich das Mikrobiom, welches bei Personen mit Darmbeschwerden ohnehin schon unausgeglichen ist, noch weiter verschlechtern.
Außerdem kann es bei dieser Diät zu Nährstoffdefiziten kommen, da die meisten Lebensmittel, die einen hohen FODMAP-Anteil aufweisen sehr nährstoffreich sind (viele Obst und Gemüsearten). Besonders als Veganer kann die Ernährung dadurch extrem einseitig und ungesund werden.
Des Weiteren sind nicht alle „high FODMAP“-Lebensmittel bei jedem gleich schlecht verträglich. Ich persönlich vertrage z. B. riesige Mengen an Blumenkohl, während ich von nem winzigen Stück Lauch sofort Beschwerden bekomme…

Falls du unter Verdauungsbeschwerden leiden, bei denen keine organischen Ursachen festgestellt werden konnten, kannst du dich gerne von mir coachen lassen: Coaching
Ich kann dich professionell bei dieser Diät und einer dauerhaften Ernährungsumstellung begleiten, sodass du langfristig zu einem entspannteren Bauchgefühl findest.

Alles Liebe!  ❤

Deine Alina

Quellen:

Ein Kommentar zu „Die FODMAP-Diät

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