sekundäre Pflanzenstoffe

Carotinoide – Vorkommen und Unterschiede – roh oder gekocht?

Eines der wohl bekanntesten sekundären Pflanzenstoffe sind die Carotinoide.

Allerdings gibt es nicht nur, wie einige von euch vielleicht glauben, nur die EINEN Carotinoide. Nein, man unterscheidet zwischen sauerstofffreien und sauerstoffhaltigen Carotinoiden.

Sauerstofffreie Carotinoide

Zu dieser Gruppe zählen die „Klassiker“ α- und β-Carotin, welches v. a. in Karotten, Aprikosen und Kürbis steckt und das Lycopin, welches sich in höheren Mengen in Tomaten und Wassermelonen finden lässt.
Diese Carotinoide sind sehr hitzebeständig; bzw. lassen sich durch (geringe) Erhitzung sogar noch besser verwerten. Zudem kann aus ihnen das wichtige Vitamin A gebildet werden.

Sauerstoffhaltige Carotinoide (=Xantophyllen)

Lutein und Zeaxanthin werden dieser Gruppe zugeordnet. Sie befinden sich überwiegend in grünblättrigem Gemüse wie Grünkohl, Spinat, Broccoli und Salat.
Diese Gemüsesorten sollten aber am Besten roh verzehrt werden, da die sauerstoffhaltigen Carotinoiden durch Erhitzen zerstört werden. (60-100%!)

Gesundheitliche Aspekte:

Alle Carotinoide haben ausschließlich positive Effekte: Sie wirken antioxidativ, schützen vor Krebs, pushen dein Immunsystem und senken den Cholesterinspiegel.

Also wenn das mal kein Grund ist öfter in die Möhre und den Broccoli zu beißen… 😉

 

Quellen:

  • Leitzmann/Watzl (2005): Bioaktive Subtanzen in Lebensmittel
  • Koula-Jenik, Kraft, Miko (2006): Leitfaden Ernährungsmedizin

 

2 Kommentare zu „Carotinoide – Vorkommen und Unterschiede – roh oder gekocht?

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