Mineralstoffe

Selen – ein unterschätzter Mikronährstoff

Antioxidantien und ihre vor zahlreichen Erkrankungen schützenden Wirkungen sind mittlerweile in aller Munde; und Viele wissen auch, dass die Vitamine A, C und E dazu zählen. Dass aber auch das Spurenelement Selen ein enormes antioxidatives Potential hat ist leider relativ unbekannt:

Als Bestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase sorgt es dafür, dass freie Radikale rechtzeitig abgefangen werden, bevor diese unsere Zellen angreifen und schädigen.
Ähnlich wie das Vitamin E schützt Selen vor einer Oxidation essentieller Fettsäuren.
Zudem stärkt Selen unser Immunsystem, indem es die Produktion von Antikörpern stimuliert und es wirkt entgiftend, da es Schwermetall bindende Eigenschaften aufweist.
Darüber hinaus ist Selen, neben Jod essentiell für die Bildung der Schilddrüsenhormone

Wegen seiner zahlreichen protektiven Wirkungen werden Selenpräparate heutzutage auch als Begleittherapie bei Krebs, gestörter Immunabwehr, Infektionen und der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoditis eingesetzt.

Doch wie steht es um die Selenversorgung der deutschen Bevölkerung?

Wie Studien zeigen ist die Versorgungssituation leider mangelhaft.
In Nordeuropa wird gerade mal die Hälfte der empfohlenen Menge von ca. 70 μg erreicht.
Und das liegt an unseren Böden:
Das vorkommen von Selen in unseren Nahrungsmitteln ist stark davon abhängig ob die Pflanzen auf selenhaltigen Böden wachsen.
Der europäische Erdboden ist im Gegensatz zu dem in Nordamerika, Kanada und China verhältnismäßig selenarm. Deshalb wird auch dem Futter unserer „Nutz“tiere Selen künstlich zugesetzt.

Wie kann man seine Selenzufuhr als Europäer erhöhen?

Es gibt Lebensmittel, die Selen besonders stark anreichern. Ich empfehle Dir, regelmäßig mindestens einer dieser Lebensmittel in deinen Speiseplan einzubauen, da andere Quellen kaum zur Deckung des Bedarfs beitragen können (Angaben beziehen sich auf 100 g Lebensmittel): 

  • Steinpilz (190 μg)
  • Paranüsse (100 μg)
  • Sonnenblumenkerne (50 μg)
  • Garnelen, Rotbarsch (50 μg)

Beispielsweise mit 7 Paranüssen (= ca. 70 g) oder ca. 2 Steinpilzen (= ca. 40 g) täglich deckst du locker deinen Tagesbedarf! Du musst nur daran denken! 😉

Da bei einer Überdosierung (ab 400 μg) Selen toxisch wirken kann, rate ich grundsätzlich von einer künstlichen Supplementation ab.
Wenn dann empfehle ich Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichen Quellen, wie dieses Produkt, bei dem da Selen aus der Spirulina-Alge stammt:*

Hast Du dir schon mal Gedanken über Deine Selenversorgung gemacht?

Und wusstest Du von diesem enormen Gesundheitspotential, das dieses essentielle Spurenelement uns bietet? Ich freue mich über einen Austausch in den Kommentaren!

Liebe Grüße und bis bald,

Deine Alina 🙂

Quellen:

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4 Kommentare zu „Selen – ein unterschätzter Mikronährstoff

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