Mineralstoffe

Jod

Das Thema Jod spaltet heute die Gesellschaft in Befürworter und Kritiker.
Viele sprechen heute von einer Zwangsjodierung. Es gibt kaum mehr verarbeitete Produkte (z.B. Brot, Käse, Chips etc.), die nicht jodiertes Salz enthalten.

Tatsache ist, dass Deutschland eine Jodmangelregion ist: Unserer Böden und somit auch die darauf wachsenden Pflanzen und unsere tierischen Lebensmittel enthalten dieses essentielle Spurenelement nur in geringen Mengen.
Jodmangel war hierzulande daher lange Zeit weit verbreitet. Daher wurde 1989 die Jodsalzverordnung erlassen, welche es erlaubt, künstliches Jod dem herkömmlichen Speisesalz zuzusetzen.
Seitdem kommt Jodmangel in Deutschland kaum noch vor – Also durchaus ein Erfolg!

Doch viele Gesundheitsbewusste wollen keine künstlichen Zusatzstoffe zu sich nehmen und sprechen sich daher gegen die Salzanreicherung aus.
Doch das bloße Weglassen dieser angereicherten Produkte kann mehr schaden als nutzen. So lann ein Jodmangel schwerwiegende Folgen haben:

  • Geistige und körperliche Entwicklungsstörungen (Säuglinge, Kinder, Jugendliche)
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Obstipation
  • Im weiteren Verlauf Strumabildung (Kropf): Luftnot, Schluckbeschwerden etc.
  • Langanhaltender Jodmangel: Schilddrüsenunterfunktion

Ist es dennoch möglich sich durch natürliche Quellen ausreichend mit Jod zu versorgen?

– Ja, allerdings nur mit einer gezielten Lebensmittelauswahl:

Wir benötigen täglich ca. 200 μg Jod. Diese Menge steckt in:

  • ca. 100 g-300 g Fisch und andere Meerestiere
  • ca. 200 g frischer Seetang
  • ca. 4 g getrockneter Nori-Alge
  • ca. 2 g getrockneter Wakame-Alge
  • ca. 1 g getrockneter Meeresspaghetti

Vom Verzehr der Kombu-Alge würde ich abraten, da diese solche großen Mengen an Jod enthält, dass es schnell zu einer Überdosierung kommen kann.

Ich persönlich liebe den würzigen Geschmack getrockneter Algen und nutze sie in meiner täglichen Ernährung:

  • Mit Nori-Algen bereite ich mir veganes Sushi zu.
  • Zerbröselte Wakame Algen streue ich mir in Suppen.
  • Eingeweichte Meeresspaghetti mische ich mit normalen Spaghetti oder Zucchinispaghetti.

Beim Kauf der Algen würde ich unbedingt auf Bioqualität achten, da dort die Kontrollen auf Schwermetalle, Pestizide usw. deutlich strenger sind und Algen diese Umweltgifte gerne anreichern.
Ihr findet die getrockneten Algen in Biomärkten, Reformhäuser oder natürlich im Internet.

Ich verwende diese hier:*

Nori

 

 

Wakame
Meeresspaghetti

 

Was sagt ihr zu der Jodierung unseres Salzes? Achtet ihr auf eure Jodzufuhr? Und nutzt ihr auch so gerne Algen wie ich?

Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare!

Bis Bald,
Eure Alina 😉

 

Quellen:

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5 Kommentare zu „Jod

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