Mineralstoffe

Zink – Multitalent für Sportler, Gestresste und Kranke

Zink gehört zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln der Deutschen.
Für Höchstleistungen im Sport, für Stressgeplagte oder um sich vor Infekten zu schützen-Es gibt anscheinend kaum jemanden, für den es nicht erforderlich ist dieses Multitalent als Supplement zu sich zu nehmen. Auch als Bestandteil von Salben zur Wundheilung wird Zink gerne verwendet.
Doch sind wir tatsächlich unterversorgt mit diesem essentiellen Spurenelement?
Macht eine Supplementierung Sinn?

Zink spielt eine wichtige Rolle in zahlreichen physiologischen und biochemischen Abläufen unseres Körper:

  • Aktiviert Hormone und Enzyme im Eiweiß-Nukleinsäure-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel
  • Wichtig für Wachstums-, Entwicklungs- und Regenerationsprozesse
  • Antioxidative Funktion
  • uvm.

Die Zinkversorgung in der Gesamtbevölkerung ist nicht immer ausreichend

Besonders Kinder, Schwangere und Stillende, Ältere Menschen und Leistungssportler zählen zu den Risikogruppen.
Auch ist die Bioverfügbarkeit von Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln geringer, als die aus tierischen Lebensmitteln, weshalb besonders auch Veganer auf eine ausreichende Zufuhr achten sollten. Besonders der in Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen enthaltene Antinährstoff Phytin schränkt die Aufnahme dieses wichtigen Spurenelements enorm ein. Blöd nur, dass gerade diese Lebensmittel am ehesten zur Zinkversorgung bei pflanzlicher Ernährung dienen könnten, da sie wesentlich mehr Zink liefern als z. B. Obst & Gemüse. Gut dass es möglich ist die Phytinsäure abzubauen: mehr dazu in diesem Artikel

Entsprechend seiner vielfältigen Funktionen, kann sich ein Zinkmangel in diversen Symptomen äußern:

  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • verzögerte Wundheilung
  • Haarausfall, Hautveränderungen
  • Wachstums- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Auch wenn die Toxizitätsdosis von Zink relativ hoch ist, so sollten Überdosierungen trotzdem vermieden werden:
Zink konkurriert nämlich mit anderen Mineralien wie Calcium, Eisen, Selen und Kupfer um die gleichen Resorptionsmechanismen. Daher kann die Aufnahme beeinträchtigt sein, wenn einer dieser Mineralstoffe in großen Mengen, z.B. durch Supplemente, zugeführt wird.

Worin steckt nun dieses wichtige Spurenelement? (Angaben beziehen sich auf jeweils 100g)

5-10 mg Schnittkäse, Rindfleisch
Samen und Kerne (z.B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Hanfsamen*), Hefeflocken *
2,5-5 mg Weichkäse, Schweinefleisch
Getreidekörner und  Hülsenfrüchte (trocken), Paranüsse*, Walnüsse*
1-2,5 mg Sauermilchkäse, Hühnerei, Geflügelfleisch
Vollkornbrot, Tofu, Mandeln, Haselnuss, Cashewkerne
0,5-1 mg Speisequark, Fisch (z.B. Lachs, Forelle)
Weißbrot, Pastinake, Spinat, Broccoli, Rosenkohl, Pilze, Avocado
0- 0,5 mg Milch, Joghurt, Sahne
Obst und Gemüse (außer s.o.)

Die empfohlene Tagesmenge für Zink liegt für Männer bei 15 mg (WHO) bzw. 10 mg (DGE) und für Frauen bei 12 mg (WHO) bzw. 7 mg (DGE).

Was halte ich persönlich von einer Zink-Supplementierung?

Ich habe viele Leute kennengelernt, die von einer zeitweisen (!) Zink-Supplementierung profitiert haben. Es kann bei Hautproblemen tatsächlich wahre Wunder bewirken und auch eine noch nicht ausgebrochene Erkältung lässt sich dadurch häufig vermeiden.

Auch halte ich eine medikamentöse Einnahme bei Vorliegen eines nachgewiesenen Mangels für sinnvoll. Risikogruppen sind Menschen mit Darmerkrankungen, sehr einseitiger veganen Ernährung, Leistungssportler (erhöhter Bedarf) und Diäthaltende.

Für alle anderen gilt: Versuche deinen Bedarf über natürliche Lebensmittel zu decken! Eine Zinküberdosierung kann nämlich zu einem Kupfermangel führen und dadurch eine Blutarmut begünstigen.

Dieses Produkt kann ich dir empfehlen. Es ist vegan und es wird angegeben, wie viel mg Zink tatsächlich aus dem enthaltenen Zinkcitrat aufgenommen werden können. Dadurch unterscheidet es sich von anderen Herstellern:*

Was denkst Du über eine Zink-Supplementierung? Hast Du vielleicht sogar Erfahrungen damit gemacht? Würde mich echt interessieren! Schreib es mir gerne in die Kommentare!

Bis bald,

Deine Alina 🙂

 

Quellen

  • Leitfaden Ernährungsmedizin (Koula-Jenik, Kraft, Miko, Schulz)
  • Lebensmitteltabelle für die Praxis : Der kleine Souci – Fachmann – Kraut, 5. Auflage

 

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9 Kommentare zu „Zink – Multitalent für Sportler, Gestresste und Kranke

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